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Der richtige Bodenbelag beim Hausbau

Eine sehr wesentliche Entscheidung, die Bauherren zu treffen haben, ist die Wahl des richtigen Bodenbelags. Dieser stellt später die Oberfläche der Wohn- und Nebenräume dar und trägt feet-839001_640wesentlich dazu bei, sich in den eigenen vier Wänden wohl zu fühlen. Welche Unterschiede gibt es nun und was gilt es dabei zu beachten?

Holz oder Fliesen?

Das was früher kaum vorstellbar war, wird heutzutage immer öfters umgesetzt. Die Rede ist von Fliesen im Wohnraum. Gerade in sehr modern konzipierten Häusern ist es üblich, im Wohnbereich, der meistens großzügig angelegt und mit Esszimmer und Küche gemeinsam errichtet wird, einen Fliesenbelag zu verwenden. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand: Einerseits kommt es kaum zu Abnützungen – anders, als dies beim Holzboden der Fall wäre und andererseits ist ein Fliesenboden meist belastbarer (denken Sie an unzählige winzige Einkerbungen, die im Laufe der Jahre bei Holzböden entstehen). Außerdem ist er leichter zu reinigen.

Was natürlich fehlt, ist eine gewisse Wärme und Behaglichkeit, die an und für sich nur Holzböden ausstrahlen. Ein weiteres Argument für den Holzboden ist außerdem, dass man ihn in den meisten Fällen – im Gegensatz zu den Fliesen – leicht selbst verlegen kann.

Parkett versus Laminat

Wenn es schon ein Holzboden werden muss, dann schauen Sie unbedingt auf Qualität. Neben der Frage, ob es nun ein Laminat- oder Parkettboden sein soll, sind noch eine Menge anderer Fragen zu beantworten. Es nützt Ihnen gar nichts, wenn Sie sich einen billigen Laminatboden verlegen (lassen), der nach drei Jahren wieder getauscht werden muss, weil er „aufschüsselt“, die Fugen aufgehen oder die Oberfläche kaputt ist. Investieren Sie lieber ein paar Euro mehr und schaffen Sie sich einen qualitativ hochwertigen Laminatboden an. Ab 20 Euro aufwärts gibt es bereits Laminate, die eine ordentliche Qualität haben.

Bei aller Wertschätzung für Laminate sollten Sie aber dennoch auch das verlegen eines Parkettbodens in Betracht ziehen. Es handelt sich dabei um echtes Holz. Dieses ist zwar wartungsintensiver und nicht so belastbar, dafür strahlt es die Behaglichkeit aus, die oftmals in Wohnräumen erwünscht ist. Außerdem kann dieser später geschliffen und neu lackiert bzw. geölt werden, was beim Laminat nicht der Fall ist.

Fazit

Wie Sie sich auch immer entscheiden. Achten Sie beim Boden nicht nur auf den Preis, sondern investieren Sie lieber mal den einen oder anderen Euro zusätzlich, um späteren Problemen vorzubeugen. Sollten Sie sich nicht entscheiden können, welcher Boden zu welchem Raum passt, ziehen Sie auch professionelle Fachleute zu Hilfe. Es gibt gute Innenarchitekten und ausgebildete Raumausstatter, die Ihnen sicherlich mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn Sie es möchten.