Energiegewinnung mit einer eigenen Kleinwindanlage

Eine Kleinwindanlage ist im Grunde genommen ein Windrad. Diese kann auf dem Hausdach, Garagendach oder auch Stalldach montiert werden. Mit dieser Kleinwindanlage wird die Windkraft genutzt und damit Strom auf dem Hausdach/Stalldach/Garagendach erzeugt.

Bevor man sich aber für eine solche Anlage entscheidet und diese aufstellt, muss man sich zwischen vertikaler und horizontaler Kleinwindanlage entscheiden. Eventuell ist auch eine Baugenehmigung nötig, das bedeutet eine behördliche Erlaubnis zum Aufstellen und Betreiben einer neuen Kleinwindanlage auf dem Hausdach oder Scheunendach muss von einer zuständigen Behörde ausgestellt werden. Auch sollte auf die Geräuschentwicklung geachtet werden, die durch diese Windanlage entstehen könnten. Auch wenn die Windanlage auf einem hohen Haus- oder Stalldach steht, so arbeitet sie nicht ohne Geräusche. Diese Geräusche könnten die Nachbarn stören, das ist vor allem in dicht besiedelten Ballungsgebieten leicht möglich.

Beschreibung Kleinwindkraftrad

So ein Kleinwindkraftrad ist nichts anderes als ein gewöhnliches Windrad. Solche Windräder bieten in der Regel eine geringe Leistung. Im besten Fall können diese Windräder elektrischen Strom bis zu maximal einigen Kilowatt produzieren. Hersteller solcher Windräder gibt es europaweit fast überall. Allerdings ist solch ein Händlernetz dünn besiedelt, daher sind solche Kleinwindanlagen relativ selten zu sehen. Das hängt unter anderem auch damit zusammen, dass auch genügend Wind wehen muss, damit sich eine solche Investition überhaupt lohnt. Aufgrund einer meistens geringen Masthöhe besteht eine starke Abhängigkeit von Winden in der Nähe des Bodens. Je höher die Windanlage montiert ist, umso unabhängiger und ertragreicher ist die Stromgewinnung.

Gründe für eine Kleinwindanlage

Es gibt mehrere Gründe die für eine Windanlage sprechen:

1. Vor allem wird als Grund aufgeführt, dass die Stromgewinnung und der Stromverbrauch vor Ort stattfinden.
2. Sie arbeitet, ohne die Netzinfrastruktur zu belasten, wodurch Investitionen in den Ausbau des Stromnetzes unnötig sind. Zudem können Energieverluste durch den Transport vermieden werden.
3. Auch wird oft der Grund genannt, dass jeder Aufsteller damit seinen persönlichen Beitrag zur Energiewende erbringt und das nicht anderen oder der Gesellschaft überlässt.

Fazit: Eine Kleinwindanlage kann nur einer zusätzlichen Gewinnung von Energie dienen. Zu unzuverlässig sind die Windverhältnisse, sodass eine Stromerzeugung nur dann stattfindet, wenn die Windverhältnisse das erlauben. Auch die Tatsache, dass maximal einige Kilowatt Strom erzeugt werden können, sprechen für sich. Auch dass nur ein mäßiges Händlernetz vorhanden ist, macht diese Angelegenheit eher unrentabel. Zu groß sind die Risiken, wenn Ersatzteile benötigt werden.
Ausnahme ist vielleicht die Stromversorgung im Stall oder in einem Nebengebäude, für diese Belange sollte eine solche Anlage ausreichend sein.

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