Fenster und Türen wie neu

Fenster und Türen aus Holz sehen wundervoll aus und geben dem Haus etwas Heimeliges. Doch sie bedürfen der Pflege. Ist die Farbe verblichen oder blättert ab, sind Risse im Holz zu verzeichnen, dann ist Eile geboten, um das Holz wieder neu zu beleben. Anderenfalls können Feuchtigkeit, aber auch Wärme dem Holz noch mehr Schaden zufügen, was im schlimmsten Fall zu window-box-891985_640undichten Türen und Fenstern führt, also zu Zugluft und dem Eindringen von Feuchtigkeit.

Macht eine Aufarbeitung der Fenster keinen Sinn, sollte man ernsthaft überlegen, ob man nicht neue Fenster kaufen sollte. Wenn man sich im Grundasatz dafür entscheidet, neue Fenster zu kaufen, bleibt die Frage was für welche. Auch die Frage – Wo soll ich die Fenster am besten kaufen – sollte man sich rechtzeitig stellen, damit man keine unüberlegten Fehlkäufe tätigt. Früher hat man einfach beim nächstbesten Fensterbauer angerufen – und gut.

Im Zeitalter des Internet geht Fenster kaufen heute anders. Sowohl fachkundige Beratung als auch gute Preise bekommt man heute zum Thema Fenster kaufen über das Internet. Wer neu kaufen will, oder muss, kann sich auf der Seite fensterhandel.de ausgiebig informieren. Wer seine alten Fenster noch mal aufarbeiten will, kann hier jetzt weiterlesen.

Wie wird bei der Aufarbeitung vorgegangen?

Wurde festgestellt, dass die Tür / das Fenster „nur“ aufgearbeitet werden muss, ist es wichtig, dass alle Farbreste und Abfaserung entfernt werden. Dies wird am besten mit einem Schleifgerät bemacht. Besonders wenn es sich um Lacke handelt, ist eine vollständige Entfernung der Lackreste notwendig. Ein neues Überstreichen wäre nicht möglich bzw. würde sehr unschön aussehen.

Wurden bereits mehrere Lackschichten übereinander gestrichen, ist ein Abbeizmittel zur Unterstützung angesagt. Es „lockert“ die einzelnen Schichten auf, sodass das Abschleifen leichter fällt. Dennoch ist hierbei ein relativ großer Zeitaufwand sowie ein Extrapaket Schleifpapier von Nöten, um tatsächlich alle Reste zu entfernen. Dies ist besonders bei älteren Häusern, die bereits mehrere Besitzer hatten, der Fall.

Es ist zu beachten, dass das richtige Abbeizmittel einsetzt wird. So wirken Mittel auf der Basis von Laugen ausschließlich bei Öl- und Kunstharzlacken. Wasserlöslichen Acryllacken können sie nichts anhaben. Bei Beizmitteln auf Laugenbasis muss darauf geachtet werden, dass sie nicht bei Eichenhölzern eingesetzt werden. Lösungshaltige Abbeizmittel können für alle handelsüblichen Lacke verwendet werden. Sie werden flüssig, als Pulver oder Paste angeboten.

Das Abbeizmittel wird mit einem Pinsel oder Spachtel aufgetragen. Als Einwirkzeit kann die Richtlinie auf der Verpackung verwendet werden. Nach Ablauf dieser Zeit können die Lackschichten mit Hilfe eines Spachtels abgezogen werden. Die weitere Oberflächenbehandlung ist der Herstellerbeschreibung des Abbeizmittels zu entnehmen. Auch das Abbeizmittel muss vollständig von der Holzoberfläche entfernt werden. Anderenfalls würde der Neuanstrich sofort Schaden nehmen aufgrund der löslichen Wirkung. ACHTUNG: Zum Abbeizen wird Schutzkleidung benötigt!

Welcher Neuanstrich soll es sein?

Werden an den Hölzern kleine Läsuren festgestellt, können diese nun ausgebessert werden, bevor der Neuanstrich erfolgt. Wurden die Holzelemente in den Urzustand versetzt, stellt sich die Frage, ob sie mit einem Holzschutzöl, einer Lasur oder einem Lack geschützt werden sollen. Jedes hat seine Vorteile. Wer es jedoch bunt mag, der kann nur auf Lacke oder sehr gute Lasuren zurückgreifen. Holzschutzöl unterstreicht lediglich die naturgegebene Maserung des Holzes. Ob ein Lack tatsächlich besser schützt als ein Öl oder eine Lasur, darüber streiten selbst die Fachleute.

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